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Der sehr dekorativ aussehende Riesen-Bärenklau (Heracleum mantegazzianum), im Volksmund auch als Herkulesstaude oder Riesen-Kerbel bezeichnet, breitet sich in der Gemeinde Lützelbach immer weiter aus. Viele Kinder, aber auch viele Erwachsene wissen nicht, dass es sich dabei um eine Giftpflanze mit phototoxischen Inhaltsstoffen handelt. Und viele erkennen die Pflanze nur, wenn sie groß ist und mit weisen Dolden blüht. Ohne Blütenstängel, als 1-jähriger Keimling oder als 30 cm hoher Neuaustrieb nach einer Mahd, werden die Pflanzen oft nicht erkannt und deshalb keine Vorsichtsmaßnahmen getroffen, was Verletzungen begünstigt.
Besonders Kinder sind gefährdet, wenn sie beim Spielen, Blumen pflücken oder Spazieren gehen Hautkontakt mit der Pflanze haben. Deshalb sollten Sie Ihren Kindern zeigen, wie die Pflanze aussieht und wo sie wächst.
Einst als majestätische Zierpflanze angepflanzt oder als dekorativer Zuwanderer geduldet, hat sich der Riesen-Bärenklau für manchen Gartenbesitzer inzwischen zu einem echten Alptraum entwickelt. Viele Eigentümer versuchen seit Jahren vergeblich, diese Pflanze von ihrem Grundstück zu verbannen. Deshalb finden Sie hier auch eine Anleitung, wie Sie den Riesen-Bärenklau effektiv bekämpfen können, damit das Grundstück in einigen Jahren von dieser Giftpflanze befreit ist.
Mit diese Internet-Präsenz möchte ich Sie auch dazu anregen, bei Ihren Spaziergängen nach dieser Pflanze Ausschau zu halten und mir deren Standorte mitzuteilen. Denn nur wenn man weiß, wo die Pflanzen stehen, können geeignete Maßnahmen ergriffen werden. Die von Ihnen gemeldeten Standorte werden von mir mit Hilfe von Satellitentechnik eingemessen, kartiert und an die Gemeinde Lützelbach sowie die Untere Naturschutzbehörde (UNB) des Odenwaldkreises weitergeleitet. Helfen Sie bitte mit, dass sich der Riesen-Bärenklau bei uns nicht weiter ausbreitet.
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Bilder kommen später
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